Bartpflege: Von der täglichen Routine bis zum saisonalen Wellness-Programm

Bart ist nicht gleich Bart. Wie das prächtige Gesichtshaar auf Sie und andere Menschen wirkt, ob es das Gesicht komplementiert oder nicht, ist nicht nur von der Länge, Dichte und dem Stil abhängig. Der Pflege des stattlichen Bartes kommt eine Sonderrolle zu Teil.

Selbstverständlich ist das, unseren Erfahrungen bei Barber-Tools nach, nicht immer. Denn so sehr Männer mittlerweile auf sich selbst achten und auch die gelegentliche Gesichtsmaske nicht verteufeln, wird das Kopfhaar doch eher zweckmäßig behandelt. Der Bart stellt an seinen Träger aber andere Anforderungen.

 

Bartpflege ist notwendig, aber kein Fass ohne Boden

 

An dieser Stelle möchte ich Neulingen, die ihren Bart gerade noch wachsen lassen, nicht erschrecken: Keine Angst, die tägliche Pflegeroutine des Bartes ist kein Fass ohne Boden. Dennoch ist es wie überall im Leben: Man sollte sich bewusst sein, dass mehr Aufmerksamkeit und Engagement in einem besseren Ergebnis resultieren.

Für die Bartpflege gibt der Markt ganz unterschiedliche Mittel her, viele davon finden Sie hier online bei Barber-Tools. Zur täglichen Pflegeroutine kommen beispielsweise in Frage:

 

  • Ein hochwertiges Bartshampoo
  • Bart- und Rasieröl
  • Bartbalsam
  • Gegebenenfalls Bartwichse

 

Ein wichtiger Unterschied: Anders als Pre- oder After-Shave-Pflege, dienen nicht alle Produkte dazu, die Haut und Haare auf die bevorstehende Rasur vorzubereiten oder diese mit einer Extraportion Pflege abzuschließen. Die tägliche Pflegeroutine fällt also vor allem dann an, wenn Sie sich einen kräftigeren Bart stehen lassen und bei diesem zum Beispiel nur einzelne, herausgewachsene Haare trimmen oder die Konturen verfeinern. Dennoch: Produkte wie ein Bart- und Rasieröl sind auch diesem Vorhaben zuträglich, da sie die Haare weniger störrisch machen.

 

Die tägliche Routine könnte so aussehen:

 

  1. Schritt: Waschgang und Bartshampoo

 

Barthaare möchten genauso wie Kopfhaare und der Restkörper gewaschen, von Rückständen, Schuppen und Fetten befreit werden. Das geht am besten, indem Sie sich den Bart täglich mit etwas Wasser abspülen. Ungefähr zweimal in der Woche können Sie ein Bartshampoo, am besten pH-neutral, verwenden und damit unnötige Fette und Verschmutzungen entfernen. Anschließend wird der Bart mit einem hochwertigen Tuch abgetupft und angedrückt – niemals wie wild durchrubbeln, denn das könnte die Haarfasern verletzen!

 

  1. Schritt: Die Extraportion Pflege mit Rasieröl und Bartbalsam/-öl

 

Bartöle enthalten stärkende Stoffe und können Barthaare weicher machen. Das fühlt sich nicht nur angenehm an, sondern ist auch beim nächsten Trimmen oder der Ausbesserung von Konturen ein willkommener Effekt. Je nach gewähltem Öl erwartet Sie mitunter sogar noch ein frischer, fruchtiger oder maskuliner Duft, der nicht nur Ihrem Bart ein symbolisches Ausrufezeichen für die Sinne gewährt.

Bartbalsam, wenn Sie diesen verwenden möchten, wird auf den bereits trockenen Bart appliziert. Der bringt zwei Vorteile mit: Durch vorheriges Kämmen lösen sich kleine Knötchen im Bart, außerdem bringt er wertvolle Pflegestoffe auf die Haut und den Bart. Sinn und Zweck eines Bartbalsams ist nicht, den Bart möglichst extravagant zu stylen, dafür gibt es andere Produkte. Der Balsam kann aber für einen flächendeckenden, sehr leichten Halt und damit einfach für etwas mehr Struktur sorgen.

 

  1. Schritt: Extravaganter Bart? Dann lohnt der Griff zur Bartwichse

 

Für die meisten Männer dürfte Bartwichse nicht erforderlich sein – das hängt aber von der Bartform ab. Sie sind Schnauzträger? Dann ist die Bartwichse ein wertvolles Hilfsmittel, um den Schnauzer mit viel Liebe zum Detail zu verfeinern: zum Beispiel mit kleinen Zwirbelungen oder einer perfekt geraden Struktur.

An dieser Stelle kann ich versprechen: Diese Schritte zu lesen, hat wohl weitaus länger gedauert, als sie täglich selbst auszuführen. Sie werden bemerken, dass sich das tägliche Pflegeritual schon bald so fest im Badezimmer verankert hat, dass Sie es gar nicht mehr als störend empfinden werden. Zumal die komplette Pflegeroutine kaum länger als fünf Minuten dauert.

 

Tipps für die Bartpflege im Sommer

 

Sommer, Sonne, Meer und Sonnenbrand: Letzteres bleibt am besten aus, Ihr Bart sollte im Sommer und vor allem im Urlaub dennoch eine Extraportion Pflege mit auf den Weg bekommen. Bei einem leichten 3-Tage-Bart darf der Sonnenschutz im Gesicht nicht fehlen, denn selbiger bedeckt die Haut nicht vollständig.

Ein prächtiger Vollbart hingegen schon. Der läuft aber Gefahr, durch Salzwasser und UV-Strahlung auszutrocknen oder auszubleichen. Sonnenschutz können Sie darauf nicht applizieren, den Bart dafür aber mit einer Extraportion Bartöl verwöhnen. Im Gegensatz zum Sonnenschutz ist selbiges transparent und bringt wertvolle Nährstoffe und Pflegemittel in den Bart. Von Zeit zu Zeit ist es natürlich auch nicht schlecht, dem Bart einfach mal etwas Schatten zu gönnen!

Besonders wichtig: Im Urlaub sollte der Bart häufiger gewaschen werden, denn salziges Meerwasser, Reste aus dem See oder Rückstände von Sonnencreme haben darin nichts verloren. Bei einem sehr üppigen, langen Bart, könnte zusätzlich zum Shampoo noch ein pflegender Conditioner verwendet werden.

 

Und wenn es kalt ist? Unsere Pflegetipps für Ihren Bart im Winter!

 

Im Winter ist vor allem darauf zu achten, dass der Bart nach jedem Pflegeritual intensiv getrocknet wird. Dafür eignet sich prinzipiell jeder beliebige Haartrockner, aber am besten nicht auf der heißesten Stufe! Trockenheit, wie sie durch klirrende Kälte schnell geschehen ist, wirken Sie am besten mit Hilfe eines Bartöls entgegen. Das versorgt zugleich noch die Haut mit pflegenden Stoffen. Ebenfalls gut: Unsere After-Shave-Produkte, die mit Hilfe von natürlichen Essenzen Ihre Haut optimal hydrieren.

Bartbalsam ist im Winter eine weitere attraktive Option. Die pflegenden Stoffe darin, das könnten zum Beispiel Bienenwachs oder Sheabutter sein, legen einen unsichtbaren, schützenden Film um die Barthaare – quasi wie ein unsichtbarer Mantel, der eisige Temperaturen und Feuchtigkeit aussperrt. Mit ein wenig Achtsamkeit, Geschick und den richtigen Pflegeprodukten wird die Bartpflege unabhängig der Jahreszeit zu einem Kinderspiel – dann können Sie ihr majestätisches Accessoire mit ebenso viel Stolz wie Komfort tragen.

 

Ihr Oliver Funke von Barber-Tools.de