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Rasiermesser – ein Instrument (fast) so alt wie die Menschheitsgeschichte

 

Kaum etwas wird mit der klassischen Nassrasur so verbunden wie ein Rasiermesser. Mit seiner schlanken, eleganten Optik und der durchaus starken Aura, die die offene Klinge ausstrahlt, verkörpert es Tradition pur. Tatsächlich erachten viele Männer das Rasiermesser von ebenso hohem Stellenwert wie eine luxuriöse Uhr – weshalb es nicht selten Generationen in der Familie verbleibt. Hier finden Sie Rasiermesser aus tadelloser Handwerksarbeit von echten Traditionsmarken.

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Warum ein Rasiermesser wählen?

 

Richtig gepflegt, ist das Rasiermesser ein Begleiter für das ganze Leben – und sogar die nachkommenden Generationen. Mit Ihrer Entscheidung, die eigene Nassrasur fortan mit einem Messer zu vollziehen, treffen Sie zugleich eine Grundsatzentscheidung für Stil, Tradition und Präzision. Wer es pragmatischer sehen möchte, findet im Rasiermesser ebenfalls viele Vorzüge: zum Beispiel, dass es aus wirtschaftlicher Sicht langfristig die günstigste Alternative darstellt.

 

Eine Besonderheit ist außerdem, dass beim Rasiermesser Können, Pflege und Handhabung Hand in Hand gehen. Wer seine Klinge sorgfältig pflegt, wird diese über Jahrzehnte behalten können, wer es benutzt, erhält eine schonende, präzise und absolut gründliche Rasur. Für Ihr Rasurritual ist das Rasiermesser daher, wenn Sie sich für solches entscheiden, das wichtigste Instrument. Sie vollziehen selbiges dann mit der Gewissheit, sich für das Beste zu entscheiden und sich zugleich in unserer hektischen Welt die nötige Ruhe zu nehmen, um die Klinge mit Bedacht zu führen.

 

Unterscheidungen der Klingen des Rasiermessers

 

Wer sich bereits etwas mit den Klingen beschäftigt hat wird schnell feststellen, dass die Auswahl groß ist. Ein Großteil der Rasiermesser wird aus rostfreiem Carbonstahl gefertigt. Entscheidend dafür, wie sich das Messer führen lässt und wie geschmeidig es arbeitet, ist aber der Schliff. Wie gut Sie selbst verwinkelte Partien erreichen und Konturen pflegen, entscheidet hingegen der Kopf.

 

Eine weitverbreitete Option ist der Hohlschliff, der eine sehr hohe Effektivität beim Schneiden der sehr harten Barthaare aufweist. Typisch sind Klingen von 4/8, 5/8 oder 6/8 hohl – jeweils Breite und Länge bezeichnend in Zoll. Bei den Klingenköpfen gibt es weitere Unterschiede, sie tragen Namen wie:

 

  • Französischer Kopf
  • Spanischer Kopf
  • Gradkopf
  • Rundkopf

 

Eine allgemeine Faustregel besagt: je eckiger der Kopf geformt ist, desto besser erreichen Sie verwinkelte Stellen und solche, die eine hohe Präzision erfordern, wie beispielsweise die Koteletten. Im Gegenzug haben die besonders eckigen Köpfe einen Nachteil: sie fordern von Ihnen eine geschulte Hand ein, denn durch die Ecken erhöht sich zugleich die Verletzungsgefahr.

 

Die Breite der Klinge ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Insbesondere beim Rasieren der Partie über der Oberlippe kann eine zu breite Klinge in Anfängerhänden Probleme bereiten. Entscheidend ist an dieser Stelle die Physiognomie Ihres eigenen Gesichtes. Stellen Sie beispielsweise fest, dass zwischen Nase und Oberlippe relativ viel Platz existiert, werden Sie mit einer breiteren Klinge eher glücklich werden. Sehr feine Gesichter hingegen finden an den schmaleren Messern Gefallen.

 

So verwenden Sie das Rasiermesser

 

Sicher haben Sie schon einmal eine Nassrasur mit dem Messer gesehen – und sei es nur in einem Hollywoodfilm. Bevor Sie dieses respektable Ritual selbst durchführen, ist aber ein wenig Vorbereitung notwendig. Das beginnt mit dem behutsamen Aufschlagen einer ausgewählten Rasierseife, die Haut und Barthaare auf die anstehende mechanische Rasur vorbereitet.

 

Speziell beim Rasiermesser kommt ein weiterer Arbeitsschritt hinzu: das Ledern der Klinge. Mit einem Lederriemen beziehungsweise -streifen fahren Sie vorsichtig mit Druck über die Klinge und schärfen diese damit für die Rasur. Anschließend ist das Messer trocken zu lagern und sollte 24 Stunden ruhen. Planen Sie diesen Arbeitsschritt also ein, bevor es tatsächlich an Ihr Ritual geht.

 

Werden Sie sich vor der Anwendung bewusst, dass bei einem Rasiermesser keine Sicherheitsmechanismen existieren. Weder eingestellte Winkel der Nassrasierer noch die Kämme des Hobels finden Sie hier vor: die Klinge wird ungeschützt direkt über das Gesicht geführt. Ziel ist es die Schärfe des Rasiermessers zu nutzen und durch das eigene Können das Risiko einer Verletzung auf nahezu null zu minimieren.

 

Ein Trick, der sich seit Jahrzehnten bewährt hat: üben Sie an einem Luftballon, bevor Sie sich selbst an Ihr Gesicht wagen. Sobald der mit Rasierseife eingeschäumte Ballon restlos davon befreit wird, ohne zu platzen, stehen die Chancen auch für eine Rasur im Gesicht gut. Wir helfen Ihnen durch unsere Lehrvideos weiter, damit Sie einen optimalen Griff und Winkel für die unterschiedlichen Gesichtspartien finden.